Biografie
Michelle NZE wird am 10. November 1973 in Libreville / Gabun
geboren.
Bereits als Kind zeigt Michelle großes Interesse an der
Malerei, doch erst ein Initiationsritus der Fang-Ethnie im Jahr
1993 gibt ihr den endgültigen künstlerischen Weg vor.
Aus anfänglichem Interesse wird Leidenschaft für die
Malerei, der sich die Autodidaktin mehr und mehr hingibt.
Eine künstlerische Ausbildung in Niamey (Niger) sowie die
Erfahrungen mehrerer Auslandsreisen auf dem afrikanischen Kontinent
lassen sie die Malerei 1997 schließlich zu ihrem Beruf machen.
Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland folgen, bis das gabunische
Wirtschaftsministerium die Künstlerin einlädt, ihr Heimatland
Gabun auf der Expo 2000 in Hannover zu vertreten. Die afrikanischen
Traditionen im Herzen, wagt Michelle NZE den Schritt nach
Europa und in das Land, welches ihre neue Heimat werden wird,
nach Deutschland. Und bereits auf der Expo 2000 sorgt sie für
aufsehen, als man ihr im Rahmen eines Wettbewerbes den Nelson
Mandela-Preis des „Nelson Mandela Children Fund“ überreicht.
Auch in Deutschland tut die Künstlerin, was ihrer Natur entspricht,
sie inspiriert und sie lässt sich inspirieren, sie bringt
den Menschen ihre eigenen Wurzeln und Traditionen näher,
aber vor allem entwickelt sie sich künstlerisch immer weiter
und sie stellt ihre Werke auch hier vielerorts aus.
Seit 2001 lebt Michelle NZE in Berlin, der Stadt, in welcher sie sich wohlfühlt und die ihr Inspiration bietet. Seit
Mitte 2002 unterhält die Künstlerin in der Berliner
Friedrichstraße nahe „Checkpoint Charlie“ ihr
eigenes Künstleratelier und seit Ende 2003 hängt ihre
Kunst auch im Deutschen Bundestag.